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Aktueller Stand - OL in Zeiten des Coronavirus

Kategorie: Orientierungslauf
03.06.2020 19:47

Bevor es mit OL-Wettkämpfen wieder losgehen kann, braucht es die Genehmigung eines Hygeniekonzeptes und von Zusatzempfehlungen. Der LFA OL und das Präsidium des BTV befinden sich dazu in Gesprächen.

Vielleicht bald wieder möglich: Wettkämpfe im Orientierungslauf

Mit der Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. Mai sind Wettkämpfe kontaktloser Sportarten im Freien ab dem 8. Juni wieder erlaubt, allerdings hat der Bayerische Turnverband aktuell noch ein Wettkampfverbot bis zum 2. August ausgesprochen.

Das TK OL Deutschland hat in Absprache mit den Landesverbänden ein einheitliches Konzept für die Durchführung von Wettkämpfen erarbeitet und dem DTB zur Genehmigung vorgelegt. Der Landesfachausschuss OL hat in Anlehnung an dieses ein leicht abgeändertes Hygeniekonzept beim Bayerischen Turnverband eingereicht. Am 17. Juni wird das BTV-Präsidium über das Konzept entscheiden, bis dahin wird auch eine Entscheidung des DTB vorliegen.

Sobald das Hygienekonzept vom BTV genehmigt ist, können wieder regionale Wettkämpfe stattfinden, die dieses Konzept einhalten. Ab der Genehmigung kann der LFA mit den Ausrichtern der Bayerischen Meisterschaften und BayernCup-Wertungsläufen ein Konzept absprechen, inwieweit dann die Durchführung der Wettkämpfe durchführbar wäre. Den jeweiligen Ausrichtern muss in diesen Absprachen klar werden, welche Maßnahmen zur Umsetzung dieses Hygeniekonzepts notwendig sind. Erst dann lässt sich entscheiden, ob die Durchführung einer Veranstaltung sinnvoll ist.

Sobald die Abstimmung mit den im Jahr 2020 vorgesehen Wettkämpfen auf Landesebene abgeschlossen ist und grünes Licht bei den Genehmigungen gegeben wird, kann der Landesfachausschuss neue Termine für die Bayerischen Meisterschaften und BayernCup-Läufe fixieren und veröffentlichen. Inwieweit eine BayernCup-Wertung durchgeführt werden kann, kann erst entschieden werden, wenn eine Entscheidung gefallen ist, wie die weitere Saison abläuft.

Oberstes Ziel muss sein, dass alle Läufer bei OL-Wettkämpfen zu jederzeit in ausreichend hohem Maße vor Infektionen geschützt werden und das Risiko einer Ansteckungsgefahr für alle Teilnehmer weitgehend minimiert ist.

Ausrichter von regionalen Wettkämpfen müssen sich zielgerichtet für ihre Veranstaltung mit den Konzept auseinandersetzen und für ihren Wettkampf überlegen, wie sie das Hygeniekonzept umsetzen und wo eventuell Änderungen aufgrund der Örtlichkeit notwendig sind. Eine Abstimmung mit dem LFA sollte dabei unbedingt erfolgen, um nicht die Durchführung anderer OL-Wettkämpfe zu gefährden.  

Die Genehmigungslage ist aktuell sehr schnellen Änderungen unterworfen, die auch wieder zu mehr Einschränkungen führen können, wenn die Infektionszahlen wieder steigen. Es kann daher jederzeit passieren, dass wir die im Herbst in Aussicht gestellten Wettkämpfe wieder abgesagt werden müssen. Vorhersagen für die Zukunft können nicht zu 100% getroffen werden.

Auch das jetzt eingereichte Hygeniekonzept wird regelmäßigen Anpassungen unterworfen sein, auch schon deshalb, um Erfahrungen von den ersten Wettkämpfen aufzugreifen und einzuarbeiten.

Text für den LFA: Thomas Döhler
Bild: OLV Landshut

Stand: 03.06.2020

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