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Platz fünf bei Trail-O Weltmeisterschaft in Portugal

Kategorie: Orientierungslauf
01.07.2019 14:29

Ralph Körner (OLV Landshut) erreicht mit Staffelkollegen Anne Straube und Bjarne Friedrichs bei der Trail-O Weltmeisterschaft den 5. Platz

Die erfolgreiche deutsche Trail-O-Staffel (v.l.): Bjarne Friedrichs, Anne Straube und Ralph Körner Foto: Graham Urquhart

Mit Ralph Körner vom OLV Landshut nahm in diesem Jahr erstmals ein bayerischer Orientierer bei der Weltmeisterschaft der Präzisionsorientierer (Trail-O) in Portugal teil. Die World Trail Orienteering Championships fanden rund um Idanha-a-Nova und Monsanto statt.

Bei Temperaturen über 35 Grad wurde in Cidral die in offenem Gelände mit Felsformationen, detailliertem Höhenbild und wechselnder Vegetation stattfindende Staffelentscheidung gestartet. Erstmals stand in der OPEN-Kategorie auch eine deutsche Trail-O-Staffel unter den 21 Teams. Anne Straube ging als erste ins Rennen. Von ihren zehn PreO-Posten wurden zwei Fehler gemeldet, wovon jedoch ein Posten jedoch später wegen eines falsch gesetzten Postens anulliert wurde. Der verbleibende Fehler bedeutete 60 Strafsekunden für deutsche Team, nach weiteren 30 Strafsekunden für einen weiteren Fehler bei der TempO-Station rangierte das deutsche Team beim Wechsel auf Rang 16. Ralph Körner auf Position zwei löste alle zehn PreO-Posten fehlerfrei und hatte beim TempO auch einen Fehler zu beklagen. Damit schob sich das deutsche Team auf Rang zehn nach vorne, da auch die anderen Nationen meist alles andere als fehlerfrei blieben.

Der bislang sehr erfolgreiche "Newcomer" Bjarne Friedrichs wurde an der Schlussposition eingesetzt. Nach zehn fehlerfrei gelösten PreO-Posten lag das deutsche Team vor der abschließenden TempO-Station auf einem starken fünften Rang. Sowohl nach vorne zu den Medaillenrängen als auch nach hinten war noch alles drin, die Abstände sehr knapp. Mit einer zügigen und fehlerfreien TempO-Einlage konnte Bjarne als fünftletzt gestarteter Athlet den Platz souverän sichern. Die nachfolgenden Schlussstarter der besser platzierten Teams blieben jedoch auch allesamt fehlerfrei, so dass am Ende wie bei der Europameisterschaft im Vorjahr der fünfte Platz zu Buche stand. Dass zur Bronzemedaille nur 28 Sekunden fehlten - also weniger als ein TempO-Fehler - zeigt die starke Leistung des deutschen Teams an diesem Tag.

Text: Ralph Körner, Übernahme Ausschnitt von orientierungslauf.de durch Thomas Döhler

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