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Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport für Edith Lindner

Kategorie: BTV, Turngau Oberpfalz-Süd
12.10.2018 13:35

Aus der Hand des bayerischen Sportministers Joachim Herrmann erhielt die Vorsitzende des Turngaus Oberpfalz-Süd im Rahmen eines Festaktes in Herzogenaurach diese hohe Auszeichnung. Der Bayerische Turnverband gratuliert Edith Lindner herzlich.

Freuten sich gemeinsam mit Edith Lindner: Joachim Herrmann (re) und BLSV-Präsident Jörg Ammon

Die ersten Gratulanten: BTV-Präsident Dr. Alfons Hölzl (li) und Reinhard Weber (TV Amberg)

In der Laudatio wurde unter anderem auf den ehrenamtlichen Einsatz von Edith Lindner für den Sport schon in Studienzeiten verwiesen. Die pensionierte Volksschullehrerin bringt sich kontinuierlich über Jahrzehnte noch immer täglich für den Vereins- und Schulsport sportpraktisch und in der Führung anerkennenswert ein.

Aktiv auf allen Ebenen

Im SV Schönthal gründete und führte sie 1973 eine Damensportgruppe. Nach dem Umzug erweiterte sie im Turnverein Waldmünchen die Angebotspalette erfolgreich mit zeitgerechten und neuen Sportartformen. Dabei gelang es ihr schon in jungen Jahren, junge Eltern mit ihren Kindern, vor allem aber auch Kinder und Jugendliche, zu begeistern für Gymnastik, Rhythmische Sportgymnastik und Tanz. Sie wirkte als Brücken bauende Schulobfrau in Schule und Verein, leitete Sportarbeitsgemeinschaften, organisierte Wettkämpfe und führte Lehrer- und Übungsleiterfortbildungen durch. Noch heute steht sie in der Verantwortung als 2. Vorsitzende für den Sportbetrieb im Turnverein Waldmünchen.

In die sportverbandliche Arbeit des Bayerischen Turnverbandes ließ sie sich ebenso einbinden, auf Turngauebene als Breitensportbeauftragte, auf Bezirksebene als Bezirksfachwartin Gymnastik und Tanz-Rhythmische Sportgymnastik, auf bayerischer Landesebene als Referentin für Lehre und Bildung im Landesfachausschuss Gymnastik und Tanz-RSG. Seit 2011 setzt sie im Turngau Oberpfalz-Süd als Gauvorsitzende Akzente.

Hinterfragen und weiterdenken

Sie versteht es immer wieder, die Zeichen der Zeit zu erkennen, mit ihren Mitarbeitern im Team neue Wege im Turnsport zu beschreiten und zielgerichtet zu verfolgen. Sie scheut dabei auch nicht davor zurück, von ihr als wenig zielführend erkannte Maßnahmen und Schritte auf Verbandsebene konstruktiv zu hinterfragen.

Sie motiviert vor allem junge Erwachsene zur ehrenamtlichen Mitarbeit, lässt ihnen zum Einarbeiten die nötigen Freiräume und bindet sie so langfristig in Verein und Verband. Als Jugendliche bei ihr früher Aktive holt sie nach Pausen für Ausbildung, Beruf und Familie als verantwortliche Übungsleiter und Führungskräfte wieder in den Sportbetrieb zurück.

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