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Nummer gegen Kummer - Sorgentelefon Ehrenamt

Kategorie: Service
01.03.2018 12:53

Wie stellt man einen Maibaum juristisch korrekt auf? Wie transportiert man Reitpferde? Was ist der Unterschied zwischen Böller- und Gebirgsschützen? Solche Fragen plagen Ehrenamtliche im Freistaat. Seit einem guten Jahr helfen Juristen aus der bayerischen Staatskanzlei, die Probleme über das „Sorgentelefon Ehrenamt“ zu lösen.

Seit der Freischaltung am 30. September 2016 gab es bereits um die 450 Anrufe unter der Telefonnummer 089 1222212 und rund 240 E-Mails.

Die Anfragen betrafen die Themen Hygiene, Lebensmittelsicherheit, Jugendschutz und Ehrenamtsversicherung. Besonders im Sommer, als ein großer Teil der Vereine feiern wollte, klingelte das Sorgentelefon häufig. Allein im Monat Mai riefen 84 Menschen an, weil sie nicht genau wussten, welche Vorschiften bei der Ausrichtung einer Feier greifen.

„Viele Verantwortliche in Vereinen scheuen davor zurück, eine Feier zu organisieren, weil sie Angst vor bürokratischen Hürden haben und davor, rechtlich irgendetwas falsch zu machen“, meint Natascha Grünpete, Pressesprecherin der bayerischen Staatskanzlei. Mitarbeiter der Servicestelle der Staatskanzlei sowie Juristen aus den einzelnen Fachreferaten versuchten in den vergangenen zwölf Monaten über das Sorgentelefon, Ängste zu nehmen.

Das Team umfasst zehn Personen. Fragen konkret zu Vereinsfeiern werden in aller Regel direkt beantwortet. Tauchen Fragen ganz allgemein zum Ehrenamt auf, was ja in die Zuständigkeit des Sozialministeriums oder, bei Steuerfragen, in die des Finanzministeriums fällt, wird an die zuständigen Behörden verwiesen. Auszug Bayerische Staatszeitung

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