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Team auf Rang zwei, Nguyen starker Vierter

Kategorie: Gerätturnen
18.03.2019 10:11

Lukas Dauser und Felix Remuta sicherten sich mit dem deutschen Team den zweiten Rang beim EnBW DTB Pokal. Marcel Nguyen war mit seiner Platzierung im Weltcup (82.864 Punkte) ebenfalls sehr zufrieden.

Foto (Archiv): Toby Seifinger)

Am Ende sollte es der Europameister von 2017, Lukas Dauser (TSV Unterhaching), richten. Mit der zweitschwierigsten Übung (6.300) - lediglich Dmitrii Lankin (RUS) zeigte einen höheren Ausgangswert - ging er ins Rennen. Mit 14,966 Punkten bewies der 25-jährige Barrenspezialist einmal mehr Nervenstärke und sorgte für tosenden Applaus in der Arena. Nur noch Japan am Reck konnten dem deutschen Männerteam Rang zwei strittig machen. Seiya Taura überzeugte mit einer Flugshow und erhielt 13.500 Punkte, was am Ende jedoch nur für Rang drei für Japan bedeutete.

Für das Turn-Team Deutschland der Männer um Nils Dunkel, Andreas Toba, Nick Klessing, Felix Remuta und Lukas Dauser hieß es dann anstatt nichts alles - mit einem hart erkämpften zweiten Platz feierte sich das Team gebührend.

Mit Rang zwei ließen die deutschen Männer ordentlich aufhorchen und feierten gegen so etablierte Teams wie Japan, Brasilien und Spanien einen Achtungserfolg.

Nguyen Vierter in einem Klassefeld

Der Wettkampf begann in olympischer Reihenfolge am Boden: Abgesehen von zwei kleinen Standfehlern erlaubte sich der Nguyen (TSV Unterhaching) keine Schwäche. Mit 13,433 Zählern erzielte er die die gleiche Wertung wie Akash Modi und lag nach dem Auftakt auf Rang fünf.

Am Pauschpferd zeigte der 31-Jährige dann eine bärenstarke Übung und kam auf 13,066 Punkte. Dann kamen die Ringe, eines der Spezialgeräte von Nguyen. Auch diesmal turnte er sich sauber und sicher - 14,400 Punkte waren der verdiente Lohn.

Am Sprungtisch hatte Marcel Nguyen beim Roche etwas Probleme mit dem Stand, verlor aber nicht wirklich entscheidend an Boden gegenüber seinen Konkurrenten.

Der Barren ist traditionell das Lieblingsgerät des Deutschen Mehrkampfmeisters. Mit einer starken Darbietung samt Tsukahara-Abgang erkämpfte er 14,666 Zähler, was zugleich den Anschluss an die Spitzengruppe bedeutete.

 

 

 

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